Seit 1990 gibt es unser Studio für besondere und einzigartige Fotografie.

MICHAEL

Die Fotografie ist eine große Kunst.

Von Daguerre bis heute. Trotzdem möchte ich mich nicht als Künstler, sondern eher als Handwerker bezeichnen. Mein Vater, Werner Knabe, hatte die Fotografie bereits im Blut. Er vermittelte mir das große Einmaleins der Menschenkenntnis. Das kleine Einmaleins erlernte ich im Fotoatelier Rasewsky in Reichenbach.

Das wichtigste in der Peoplefotografie ist Menschenkenntnis, das schnelle Erfassen einer Situation, immense Vorstellungskraft und eine kurze Leitung. (O-Ton Werner Knabe)

Nachdem ich bei Willy Rasewsky und in der Berufsschule in Potsdam die Grundlagen erlernt habe, begann 1984 eine zweite Lehre zur Persönlichkeitsbildung bei meinem Vater, der darin ein wahrlicher Meister war.

Selbstbewusstsein, Tatendrang und Ehrgeiz wurden in dem Maße geschärft, dass ich schneller als gedacht das Rüstzeug bekam den „Laden allein zu schmeißen“. Nach einer 18-monatigen Auszeit, in der ich meine Pflicht als DDR-Bürger erfüllen musste, übernahm ich am 01.01.1990 das bis dahin ruhende Geschäft von meinem Vater. Das kurz davor die politische Wende stattfand und ich als junger, dynamischer, wissbegieriger und vor Tatendrang strotzender Jungmeister loslegen konnte, war ein Glücksumstand. Vieles schien möglich, was vorher undenkbar war. Die bloße Übernahme des elterlichen Geschäftes reichte mir nicht mehr und ich strukturierte den „Aktuellen Fotodienst Werner Knabe“ in das Fotostudio Knabe um. Mit Manuela fand ich eine Partnerin, die mich in meinen Plänen sehr unterstützte und sich ebenfalls in der Fotografie wohlfühlte. Zusammen begannen wir, in den schier unendlichen Möglichkeiten, Neues und Altes mit dem bekannten Namen Knabe auf marktwirtschaftliche Füße zu stellen. Rückblickend muss ich heute sagen, dass ich nichts von der Neugier, Spannkraft und Wissensdurst in meiner Branche verloren habe.
Für unsere Kunden setze ich auf handwerklich basierender Arbeitsweise effektiv und analytisch neue Situationen um, zum Zweck eines guten Bildes.

Künstlerische Arbeiten finde ich genauso spannend, beschäftige mich aber damit mehr in meiner Freizeit.

Einige Eckdaten zu meiner Person:


Ich bin in Reichenbach geboren und lebe hier seitdem recht gut. Nach 10-jähriger Schulzeit war es mir vorbestimmt, in den elterlichen Handwerksbetrieb mit einzusteigen, wie es damals oft üblich war. Da mein Vater Werner Knabe (selbst Fotograf) mich nicht offiziell ausbilden durfte, fand ich eine Lehrstelle bei einem befreundeten Kollegen. Das Fotoatelier Rasewsky in der Reichenbacher Bahnhofstrasse bot mir die Heimstatt für die 2 Jahre dauernde Lehre in der Praxis. Die theoretische Ausbildung fand zentral in Potsdam für alle Fotografenlehrlinge der DDR statt. Nach nur einem Gesellenjahr wurde ich schon 1985 zum Meisterlehrgang zugelassen. Im Mai 1988 war ich einer der jüngsten Fotografenmeister der DDR.

Von 1988 – 1989 absolvierte ich meinen Pflichtwehrdienst in der NVA. Dort war ich in der Fotogrammetrie, als Luftbildfotograf und Meister meines Faches auf allen Gebieten der Fotografie eingesetzt.
Am 1.1.1990 erhielt ich die Gewerbegenehmigung und bin seitdem selbstständig.
„Nebenbei“ gründete ich mit meiner Manuela, die ich 1992 heiratete, eine Familie. Wir haben 2 mittlerweile erwachsene Söhne, die beruflich als Diplomingenieure für Maschinenbau täglich Ihren Mann stehen und mich auch schon zum „Opa“ gemacht haben. Beide sind nach dem Studium wieder in der Heimat angekommen, sodass unsere kleine Familie sehr eng zusammensteht und mir alles bedeutet.

Mein Beruf ist nicht meine Arbeit, sondern mein Lebensinhalt. Deshalb bleibt neben dem Job nicht so viel freie Zeit für Anderes. Dennoch liebe ich verschiedene sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Tauchen, Radfahren, Wandern, Triathlon. Auch viele Freunde und die Aktivitäten mit Ihnen bestimmen die begrenzte Zeit und wer mich besser kennt weiß, dass ich auch ziemlich gut feiern kann.
Ich versuche das Leben jeden Tag mit und bei der Arbeit zu genießen.

Mein persönlicher Wunsch für die Zukunft?

Frieden im Allgemeinen! Die Wertschätzung und der vernünftige Umgang miteinander sind mir sehr wichtig.

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